Rechnungsbetrug stoppen
Gefälschte Lieferantenrechnungen mit vertauschter IBAN kosten Unternehmen jedes Jahr Millionen. Unser automatischer Rechnungscheck erkennt manipulierte Bankverbindungen, bevor Sie zahlen.
Die Masche: Betrug bei Lieferantenrechnungen
Zahlungsumleitung (Payment Diversion): Betrüger fangen echte Lieferantenrechnungen ab oder fälschen sie und tauschen nur eine Sache: die IBAN. Sie zahlen wie gewohnt, nur landet das Geld auf dem Konto der Täter.
1. Gefälschte Rechnung
Optisch identisch zur echten, mit geänderter Bankverbindung.
2. Sie zahlen
Nichts fällt auf. Die Überweisung geht raus.
3. Geld weg
Eine Rückbuchung ist meist unmöglich. Der Schaden bleibt bei Ihnen.
So stoppen wir es
IBAN gegen Ihre Historie
Weicht die Bankverbindung des Ausstellers von früheren Rechnungen ab? Stimmt die Prüfziffer nicht, passt das IBAN-Land nicht zum Firmensitz, oder taucht dieselbe IBAN plötzlich bei einem anderen Lieferanten auf (Muldenkonten-Muster)? Sie sehen eine rote Warnung, bevor Sie zahlen.
USt-IdNr., Bank und Sanktionsliste live geprüft
Die USt-IdNr. des Ausstellers gleichen wir live gegen EU-VIES ab, die Empfängerbank gegen die Bundesbank-Bankleitzahlendatei, und den Namen gegen die EU-Finanzsanktionsliste. Alle drei Quellen sind kostenlos und öffentlich, wir nutzen sie automatisch bei jeder Prüfung.
Zahlungsdruck & Auffälligkeiten erkennen
Eine neue Bankverbindung kurz vor einer knappen Zahlungsfrist, ein ungewöhnlich hoher oder knapp unter einer Freigabegrenze liegender Betrag, oder eine PDF, die erkennbar nachträglich bearbeitet wurde: einzeln unauffällig, in Kombination ein Warnsignal, das wir automatisch erkennen.
Betrugs-Abgleich ohne Klar-IBAN
Für die Lieferanten-Historie (den Betrugs-Abgleich) speichern wir keine Klartext-IBAN, sondern nur einen verschlüsselten Vergleichswert. DSGVO-konform, Hosting in Deutschland.
Und die andere Richtung: Ihre eigenen Rechnungen fälschungssicher
Dieselbe Masche trifft auch Ihre Kunden, mit gefälschten „Rechnungen von Ihnen". Mit dem Echtheits-Siegel geben Sie ihnen ein Gegenmittel.
QR-Code auf Ihrer Rechnung
Ihre ausgehende Rechnung wird kryptografisch signiert und trägt einen QR-Code. Ihr Kunde scannt und sieht sofort: echt, unverändert und mit der richtigen IBAN, bevor er zahlt.
Öffentliche Verifikation mit Ihrem Logo
Die Prüfseite ist ohne Konto und kostenlos erreichbar und trägt Ihr Logo. Bei Korrektur oder Storno widerrufen Sie das Siegel, die Seite zeigt dann „widerrufen".
Basiert auf echten Fällen und offiziellen Zahlen
Wir erfinden kein Problem. Quellen aus Wirtschaft, Polizei und EU belegen, wie verbreitet Rechnungs- und IBAN-Betrug in Deutschland ist, und warum die Bank-Prüfung allein nicht reicht.
36 % der Unternehmen betroffen
Bitkom: Mehr als ein Drittel der deutschen Unternehmen war von Betrug mit gefälschten Lieferanten bzw. Rechnungen betroffen, Tendenz steigend.
Betrug ist ein Massendelikt
Polizeiliche Kriminalstatistik 2024: 743.472 erfasste Betrugsfälle in Deutschland.
Behörden warnen aktiv
„Vermehrt manipulierte digitale Rechnungen im Umlauf", offizielle Warnung der Industrie- und Handelskammer.
Die Masche hat einen Namen
Zahlungsumleitung (Payment Diversion): Betrüger tauschen auf einer echt wirkenden Rechnung nur die IBAN, erklärt von der Commerzbank.
Die Bank-Prüfung reicht nicht
Die neue EU-Pflichtprüfung (Verification of Payee, seit Okt. 2025) prüft das Konto beim Überweisen, nicht die Rechnung selbst.
Auch getarnte Fake-Rechnungen
Adressbuchschwindel: rund 350 Mio. € Schaden pro Jahr durch rechnungsähnliche Angebote (Schätzung DSW).
Hinweis zur Datenlage: Eine deliktscharfe amtliche Statistik speziell zur Rechnungs-IBAN-Manipulation gibt es nicht, die Zahlen stammen aus Verbands-, Behörden- und EU-Quellen. Wir verlinken sie offen und beschönigen nichts.
Häufige Fragen: Rechnungsbetrug & IBAN-Manipulation
Was ist Zahlungsumleitung (Payment Diversion)?
Bei der Zahlungsumleitung fangen Betrüger eine echte Rechnung ab oder fälschen sie und tauschen nur die IBAN aus. Die Rechnung sieht unverändert aus, das Geld landet aber auf dem Konto der Täter. Es ist eine der häufigsten Betrugsmaschen im geschäftlichen Zahlungsverkehr.
Wie erkenne ich eine manipulierte IBAN auf einer Rechnung?
Warnsignale sind eine geänderte Bankverbindung gegenüber früheren Rechnungen desselben Lieferanten, eine ungültige Prüfziffer oder ein IBAN-Land, das nicht zum Firmensitz passt. Unser Dienst gleicht jede Eingangsrechnung automatisch gegen Ihre Lieferanten-Historie ab und warnt, bevor Sie zahlen.
Reicht die neue Bank-Prüfung (Verification of Payee) nicht aus?
Die seit Oktober 2025 verpflichtende Verification of Payee prüft beim Überweisen, ob Kontoname und IBAN zusammenpassen, aber erst am Zahlungsmoment und nicht die Rechnung selbst. Sie ersetzt keinen Abgleich der Rechnungs-IBAN gegen die Historie des Lieferanten.
Werden meine Bankdaten gespeichert?
Nein. Wir speichern keine Klartext-IBAN, sondern nur einen verschlüsselten Abgleichswert und eine maskierte Anzeige. Die Prüfung ist DSGVO-konform, das Hosting erfolgt in Deutschland.
Wie häufig ist Rechnungsbetrug in Deutschland?
Laut Bitkom war rund ein Drittel der deutschen Unternehmen von Betrug mit gefälschten Lieferanten bzw. Rechnungen betroffen, mit steigender Tendenz. Behörden und IHKs warnen regelmäßig vor manipulierten digitalen Rechnungen.
Wie schütze ich mich vor Betrug bei Lieferantenrechnungen?
Mit einem automatischen Rechnungscheck vor jeder Zahlung: Jede eingehende Lieferantenrechnung wird formal geprüft (KoSIT/EN 16931), die Bankverbindung gegen Ihre Lieferanten-Historie und die Bundesbank-Bankleitzahlendatei abgeglichen, die USt-IdNr. des Ausstellers live gegen EU-VIES verifiziert und der Name gegen die EU-Sanktionsliste geprüft. Weicht die IBAN ab, ist die Prüfziffer ungültig, taucht der Name auf der Sanktionsliste auf oder erkennen wir ein typisches Betrugsmuster wie eine neue Bankverbindung kurz vor knapper Zahlungsfrist, sehen Sie eine rote Warnung, bevor Geld fließt. Über die Postfach-Anbindung läuft dieser Rechnungscheck vollautomatisch für jede eingehende Rechnung.
Was ist eine gefälschte Absenderadresse (CEO-Fraud, Business E-Mail Compromise)?
Beim CEO-Fraud bzw. Business E-Mail Compromise fälschen Betrüger die Absenderadresse einer Mail oder registrieren eine zum Verwechseln ähnliche Domain (z. B. mit vertauschten Buchstaben), um eine Rechnung glaubwürdig aussehen zu lassen. Kommt eine Eingangsrechnung über unsere Postfach-Anbindung herein, gleichen wir die Absenderdomain gegen die bisherige Historie des Lieferanten ab, erkennen ähnlich geschriebene Domains und prüfen, ob Antwortadresse sowie SPF/DKIM-Ergebnis des Mailservers zur erwarteten Herkunft passen.
Prüfen Sie jede Eingangsrechnung
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